Am Freitag, den 9. Juli herrschte gähnende Leere an Bord. Nicht nur die Kapitänskajüte blieb den ganzen Tag über ungenutzt (Bild 03 ), auch in unserer Funkbude fanden sich keine Gäste ein, denn bei weit über 30 Grad (und 40 Grad im Funkraum) kamen überhaupt keine
Besucher auf das Schiff. Das hatten wir noch nie zuvor erlebt!
Am Samstag, 10. Juli war es etwas besser. Zwar immer noch sehr heiß, doch zeitweilig
mit einer leichten Brise Wind. Dies brachte auch wieder zahlreiche Touristen, Museums-
besucher und einige Ferienpass-Kinder auf den Weg zum Schiffahrtsmuseum.
Die beiden ersten "Jungfunker" waren Pascal und sein kleiner Bruder Marlon
(Bild 04), die sich mit Begeisterung und voller Konzentration an die Morsetaste
wagten.
Pascal hatte auch im Vorjahr schon Gefallen am Funkbetrieb gefunden und konnte es
kaum erwarten, mal wieder das Mike in die Hand zu nehmen und einen kleinen
Plausch mit unserem Manfred,DL5BU, zu halten.
Etwas vorsichtiger und leicht ängstlich näherte sich der kleine Kyle dem neuen
Medium Funkgerät und war dann doch recht stolz über seinen ersten Kontakt.
Während sein Freund Roman sich nicht traute, machte es Papa Andreas sichtlich Spaß, per Mikrofon "on air" zu gehen. (Bild 11 und 12).
Nicht alle waren so mutig nd wagten sich an das Funkgerät, einige beschränkten sich auf das Morsen und fanden das total "cool" wie hier Nils, der zus. mit seinen Großeltern (Bild 06)
bei uns mitmachte.
Auch eine Überraschung sollten wir erleben.
Zwischen den jungen Besuchern stellten sich zwei Funkfreunde aus den Niederlanden
ein, die beim Rundgang im Alten Hafen das DARC-Schild am Eingang zur "Seefalke" entdeckt hatten und sich spontan zur Funkbude auf den Weg machten (Bild 09).